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Die letzte Chance gegen die Ölpreis-Explosion?

Das US-Iran-Hormus-Abkommen könnte der entscheidende Schritt sein, um einer drohenden Explosion der Ölpreise entgegenzuwirken. Doch welche Hintergründe stehen dahinter?

Von Jonas Krüger31. Juli 20261 Min Lesezeit
Aktueller Stand

Das US-Iran-Hormus-Abkommen könnte der entscheidende Schritt sein, um einer drohenden Explosion der Ölpreise entgegenzuwirken. Doch welche Hintergründe stehen dahinter?

Ich glaube, dass das US-Iran-Hormus-Abkommen unsere letzte Chance ist, eine Ölpreis-Explosion mit 200-Dollar-Öl zu verhindern. Die geopolitischen Spannungen sind schon lange ein verheerender Faktor für die Stabilität der globalen Märkte. Ein Abkommen könnte die Dynamik verändern und ein wenig Licht ins Dunkel bringen, in dem die Handelsströme momentan gefangen sind.

Zum einen ist die Region um den Persischen Golf nach wie vor das Herzstück der globalen Ölproduktion. Ein Konflikt oder gar Krieg kann die Ölförderung empfindlich stören. Die Katastrophe von 1979, als die iranische Revolution den Ölpreis in die Höhe schoss, sollte uns eine Lehre sein. Ein stabiles Verhältnis zwischen den USA und dem Iran würde nicht nur die Förderung sichern, sondern auch das Vertrauen in den Markt wiederherstellen. Ein solcher Schritt könnte den Preisrückgang zur Normalität bringen.

Zudem sollte man nicht vergessen, dass die Weltwirtschaft nach der Pandemie auf Erholungskurs ist. Die Nachfrage nach Öl steigt erneut, während die Förderung nicht im gleichen Maße angezogen wird. Wenn also das Abkommen tatsächlich zustande kommt, könnte dies einen beruhigenden Effekt auf die Preise haben. Ein Platzen der Blase könnte den Aufschwung gefährden und die Regierungen zwingen, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Wer möchte schon eine Rezession riskieren, die aus astronomischen Treibstoffpreisen resultiert?

Natürlich könnte man einwenden, dass solche Abkommen oft mehr Schein als Sein sind. In der Vergangenheit ist es häufig vorgekommen, dass diplomatische Fortschritte in der Theorie vielversprechend klangen, in der Praxis aber nicht viel bewirkten. Doch selbst wenn es nur ein kurzer Lichtblick in einer stürmischen See ist, könnte es dennoch eine temporäre Stabilität bringen. Manchmal ist ein kleiner Funke genug, um das Feuer zu vermeiden.

Somit kann das US-Iran-Hormus-Abkommen als mehr denn je notwendig angesehen werden, um die drohende Explosion der Ölpreise zu verhindern. Es ist zwar keine Garantie für Ruhe, aber in einer Zeit, in der alles in Bewegung ist, könnte es dennoch ein Schritt in die richtige Richtung sein.

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